Metalicus Breccia
Metalicus Breccia ist eine dramatisch brekziöse Naturstein-Sortierung mit charakteristisch grau-anthrazitfarbener Tonwert-Wechsel-Optik – im internationalen Steinhandel als „Marmor" geführt, petrographisch eine Karbonat-Brekzie mit dichter Klastentennur und vereinzelt metallisch glänzenden Mineralclustern (Pyrit, Glimmer, möglicherweise namensgebend für „Metalicus"). Die Tafel zeigt einen mosaikartig wirkenden Wechsel aus hellgrauen, mittelgrauen und tiefschwarzen Klasten verschiedener Größe, gerahmt von feinen weißlich-grauen Calcit-Adern und subtilen metallischen Akzentschimmern. Bei ROSSITTIS verarbeiten wir Metalicus Breccia zu Statement-Wandverkleidungen mit Bookmatch-Spiegelung, Badausbauten, Esstischen, Möbelplatten, Bartheken und besonderen Akzentelementen mit dramatisch-eleganter Brekzien-Wirkung.
Petrographisch eine Karbonat-Brekzie – ein sedimentäres oder metasedimentäres Gestein, in dem eckige Klastentennur unterschiedlicher Karbonat- und/oder silikatischer Gesteine durch ein zementierendes Calcit-Bindemittel verbunden sind. Die brekziöse Struktur entsteht durch tektonische Bruchprozesse mit anschließender Calcit-Zementierung, häufig in Zusammenhang mit hydrothermalen Mineralisationsprozessen, die auch die metallischen Akzentminerale (Pyrit, möglicherweise Hämatit) eingebracht haben. Im internationalen Steinhandel wird die Sortierung als „Marmor" geführt – das ist eine kommerzielle Klassifikation, kein geologischer Marmor-Begriff. „Metalicus" verweist auf die metallisch glänzenden Mineral-Cluster, „Breccia" auf die mosaikartige Klastentennur. Mineralogisch dominiert Calcit – damit voll säureempfindlich.