Black Ice ist ein tiefschwarzer brasilianischer Hartstein mit feinkörniger, nahezu richtungsloser Struktur. Bei ROSSITTIS wird er für Arbeitsplatten, Fassaden, Treppen und ruhige dunkle Außen- und Innenflächen eingesetzt.
Petrographisch ist Black Ice ein Gabbro, im Handel wird der Stein wegen seiner Einsatz- und Bearbeitungseigenschaften als schwarzer Granit geführt.
Black Ice ist ein dunkler Stein für Projekte, die keine glitzernde oder stark bewegte Schwarzwirkung suchen. Die Grundfarbe ist tiefschwarz bis anthrazit, dazu kommt eine sehr feine, fast gleichmäßige Mineralstruktur. Gerade in größeren Flächen wirkt das ruhig, sachlich und architektonisch sauber. Damit steht Black Ice näher bei den geschlossenen schwarzen Hartgesteinen als bei lebhaften Materialien wie Star Galaxy oder Black Antique.
Das Material stammt aus Brasilien und ist petrographisch ein Gabbro. Im Handel wird es wie viele dichte schwarze Gabbros als Granit geführt, weil Verarbeitung, Einsatzlogik und Kundenerwartung klar in dieses Segment fallen. Im Vergleich zu Nero Assoluto wirkt Black Ice etwas mineralischer und weniger absolut schwarz. Gegenüber grobkörnigen dunklen Graniten bleibt er deutlich ruhiger und homogener. Für moderne Küchen, Fassaden, Treppenhäuser und reduzierte Objektarchitektur ist genau diese Zurückhaltung oft der eigentliche Vorteil.
Konkrete Einzelwerte liegen für Black Ice nicht durchgängig vor, die Gesteinsklasse ist aber gut einzuordnen: Dichte schwarze Gabbros liegen typischerweise bei etwa 2.960 kg/m³ Rohdichte, rund 226 MPa Druckfestigkeit, etwa 21 MPa Biegezugfestigkeit und meist deutlich unter 0,2 % Wasseraufnahme. Das erklärt, warum solche Materialien sowohl innen als auch außen überzeugen, sofern Konstruktion und Oberflächenwahl stimmen. Für Küchen ist Black Ice deshalb grundsätzlich gut geeignet; gegenüber säureempfindlichen schwarzen Marmoren ist er die deutlich robustere Lösung.
Poliert wirkt Black Ice tief und geschlossen, geschliffen etwas technischer und ruhiger. gelederte oder gebürstete Varianten nehmen dem Schwarz die Spiegelung und machen die Fläche im Alltag pflegeleichter. Für Außenbereiche sind geflammte oder sandgestrahlte Oberflächen sinnvoll, wenn Rutschhemmung gefragt ist. Bei ROSSITTIS ist Black Ice als Rohplatte, in Fliesen, als Tritt- und Setzstufe, Fensterbank, Sockelleiste, Küchenarbeitsplatte sowie für Fassaden- und Terrassenbauteile verfügbar.
Die ehrliche Einschätzung: Black Ice ist kein Effektstein und kein emotionales Statement-Material. Seine Stärke ist die ruhige, dunkle Präzision. Wer genau das sucht, bekommt einen sehr belastbaren schwarzen Granittyp. Wer sichtbare Kristalle, Goldpartikel oder starke Bewegung will, wird mit anderen Materialien glücklicher.
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Oberflächen
Black Ice ist in verschiedenen Oberflächenbearbeitungen erhältlich. Die Wahl der Oberfläche beeinflusst Optik, Haptik und Pflegeaufwand.
Poliert
Poliert zeigt Black Ice maximale Farbtiefe und eine sehr geschlossene schwarze Wirkung. Für Arbeitsplatten und elegante Innenräume ist das die klassische Oberfläche.
Geschliffen
Geschliffen wirkt der Stein matter und technischer. Auf großen Bodenflächen ist das oft die ruhigere und alltagstauglichere Variante.
Geledert
Geledert bekommt Black Ice mehr Haptik und weniger Spiegelung. Das passt gut zu modernen Küchen und dunklen Waschtischen.
Gebürstet
Gebürstet erscheint die Oberfläche natürlicher und etwas weicher im Licht. Für Treppen und robuste Innenbereiche ist das sehr stimmig.
Geflammt
Geflammt wird Black Ice griffig und außengeeignet. Für Treppen, Podeste und bewitterte Wege ist diese Bearbeitung sinnvoll.
Pflege & Verarbeitung
Black Ice sollte in Küche, Bad und stark genutzten Verkehrsflächen imprägniert werden. Das erleichtert das Reinigen und Pflegen und reduziert das Risiko von Fettfilmen, Kalkrändern und farbigen Flecken auf dunklen Partien.
Zum Reinigen und Pflegen genügen pH-neutrale Natursteinreiniger, warmes Wasser und ein weiches Mikrofasertuch. Auf polierten Flächen lohnt sich regelmäßiges Trockenwischen, weil Wasserflecken auf Schwarz optisch schneller auffallen.
Vermeiden Sie stark saure oder stark alkalische Spezialreiniger ohne Natursteinfreigabe sowie scheuernde Pads. Öl, Kaffee und Wein sollten auf Arbeitsplatten nicht lange stehen bleiben, auch wenn der Stein deutlich robuster ist als schwarzer Marmor.
Im Außenbereich sind eine passende Oberflächenbearbeitung, saubere Entwässerung und frostsichere Verlegung entscheidend. Dann bleibt Black Ice dauerhaft ruhig und belastbar.
Häufige Fragen
Ist Black Ice für die Küche geeignet?
Ja. Black Ice gehört zur Klasse dichter schwarzer Gabbros, die im Handel als Granit geführt werden. Typisch sind hohe Festigkeit, geringe Wasseraufnahme und damit eine gute Eignung für Küchenarbeitsplatten.
Welche Oberflächen gibt es bei Black Ice?
Üblich sind poliert, geschliffen, geledert, gebürstet und für außen geflammt oder sandgestrahlt. Für Küchen werden meist polierte oder gelederte Varianten gewählt.
Woher kommt Black Ice?
Black Ice stammt aus Brasilien. Es handelt sich um einen feinkörnigen schwarzen Gabbro, der im Handel dem Segment schwarzer Granite zugeordnet wird.
Wie reinige und pflege ich Black Ice?
Zum Reinigen und Pflegen reichen pH-neutrale Natursteinreiniger und ein weiches Tuch. Eine Imprägnierung ist vor allem für Küchen, Bäder und dunkle Bodenflächen sinnvoll.
Ist Black Ice frostbeständig?
Die Gesteinsklasse ist für Außenanwendungen grundsätzlich gut geeignet. Bei fachgerechter Verlegung und rutschhemmender Oberfläche lässt sich Black Ice für Treppen, Fassaden und Außenbeläge solide einsetzen.
Black Ice oder Nero Assoluto?
Nero Assoluto wirkt homogener und noch geschlossener schwarz. Black Ice bleibt ebenfalls ruhig, zeigt aber etwas mehr mineralische Zeichnung und wirkt dadurch natürlicher.