Unter Schiefer führen wir auch Phyllite und verwandte foliierte Metamorphite. Für die petrografische Unterscheidung: Filter „Gesteinsart“.
Schiefer ist bei ROSSITTIS in zahlreichen Sorten verfügbar.
296 Platten
Mustang Schiefer
182 Platten
Burgundy Schiefer
123 Platten
Fevi Stone Schiefer
121 Platten
Jaddish Schiefer
90 Platten
Porto Schiefer
70 Platten
Multicolor Schiefer
58 Platten
Anden Phyllit Matrix
44 Platten
Otta Phyllit Pillarguri
30 Platten
Titanium Black Extra
15 Platten
Green Witch Schiefer
8 Platten
Anden Phyllit Matrix GIS
6 Platten
Jade Schiefer
Schiefer unterscheidet sich durch seine Schieferung (Spaltbarkeit) von allen anderen Natursteinen. Gegenüber Granit ist Schiefer weicher und säureempfindlicher, bietet aber eine einzigartige Textur. Gegenüber Kalkstein ist Schiefer frostbeständiger und mechanisch belastbarer. Die natürlich raue Oberfläche ist ein Vorteil bei Rutschsicherheit.
Bodenbeläge – Schiefer ist ein Klassiker für rustikale und moderne Böden. Die natürliche Textur und Rutschsicherheit machen ihn ideal für Eingangsbereiche, Flure und Küchen.
Wandverkleidungen – dünn gespaltene Schieferplatten als Wandverkleidung erzeugen eine Textur-Wand mit faszinierendem Licht- und Schattenspiel.
Fensterbänke und Arbeitsplatten – härtere Schiefersorten eignen sich für leicht beanspruchte Arbeitsflächen. Für intensive Küchennutzung ist Granit die bessere Wahl.
Außenbereich – Terrassen und Gartenwege in Schiefer wirken natürlich und zeitlos.
Projekte, in denen Schiefer erfolgreich eingesetzt wurde.
Schiefer ist ein metamorphes Gestein, das aus tonreichen Sedimentgesteinen (Tonstein, Siltstein) unter gerichtetem Druck und moderater Temperatur entsteht. Der Metamorphose-Prozess erzeugt die charakteristische Schieferung (Foliation): eine parallele Ausrichtung plattiger Minerale (Glimmer, Chlorit), die dem Gestein seine typische Spaltbarkeit in dünne Platten verleiht.
Diese Spaltbarkeit ist das Alleinstellungsmerkmal von Schiefer: Kein anderer Naturstein lässt sich so dünn und gleichmäßig spalten. Traditionell wurde Schiefer als Dachdeckungsmaterial verwendet – Schieferdächer prägen die Architektur in Wales, Bretagne, Rheinland und Galicien seit Jahrhunderten.
Mineralogisch besteht Schiefer aus Quarz, Glimmer (Muskovit, Biotit), Chlorit und Feldspat in sehr feiner Körnung. Die Farbe wird von den dunklen Mineralen bestimmt: Graphit erzeugt tiefes Schwarz, Chlorit Grüntöne, Eisenoxide Rot- und Brauntöne.
Die bedeutendsten Schiefervorkommen für den Natursteinmarkt befinden sich in Brasilien (Alta Quartzite Schiefer), Indien, Spanien (Galicien – größter europäischer Produzent), Wales, Deutschland (Mosel-Region) und Portugal.
Typische Wertebereiche für Schiefer. Einzelne Sorten können abweichen.
Schiefer zeigt eine breite Spannweite technischer Werte, abhängig vom Metamorphose-Grad. Weiche Tonschiefer liegen bei Mohs 3–4, höhermetamorphe Phyllit-Schiefer erreichen Mohs 5. Die Spaltbarkeit ist richtungsabhängig – parallel zur Schieferung ist der Stein leicht spaltbar, senkrecht dazu deutlich fester. Schiefer ist in der Regel frostbeständig, aber die offene Schichtstruktur kann in Einzelfällen Wasser aufnehmen. Die natürlich raue Oberfläche bietet hervorragende Rutschsicherheit.
Schiefer zeigt eine gedämpfte, elegante Farbpalette.
Schwarz und Anthrazit sind die klassischen Schieferfarben. Die tiefe Farbe stammt von Graphit und organischen Einschlüssen.
Grau – von silbergrau bis dunkelgrau, oft mit seidigem Glimmer-Schimmer.
Grün – Chlorit-reiche Schiefer zeigen dezente bis intensive Grüntöne (z. B. brasilianische Sorten).
Rost und Braun – eisenhaltige Schiefer entwickeln warme Rost- und Brauntöne, die mit der Zeit nachdunkeln.
Bunt und mehrfarbig – einige Schiefer zeigen mehrere Farben in einer Platte (z. B. Multicolor Schiefer).
Schiefer ist relativ pflegeleicht, erfordert aber Aufmerksamkeit.
Imprägnierung: Empfohlen, insbesondere im Nassbereich. Auffrischung alle 1–2 Jahre.
Reinigung: pH-neutrale Natursteinreiniger verwenden. Schiefer kann je nach Sorte bedingt säureempfindlich sein.
Oberflächen: Die natürlich raue Spalttextur ist pflegeleichter als polierte Oberflächen. Staub und Kratzer fallen weniger auf.
Oxidation: Eisenhaltige Schiefer können mit der Zeit nachdunkeln oder Rostverfärbungen zeigen – das ist ein natürlicher Prozess, kein Mangel.
Schiefer ist ein metamorphes Gestein aus umgewandeltem Tonstein. Seine charakteristische Schieferung erlaubt das Spalten in dünne Platten – ein Alleinstellungsmerkmal unter den Natursteinen. Schiefer wird seit Jahrhunderten als Dach-, Boden- und Wandmaterial eingesetzt.
Bedingt. Härtere Schiefersorten können als Arbeitsplatten verwendet werden, sind aber weicher und säureempfindlicher als Granit. Für intensive Küchennutzung empfehlen wir Granit, Quarzit oder Keramik. Schiefer eignet sich besser für Böden, Wände und Fensterbänke.
Die meisten Schiefersorten sind frostbeständig und eignen sich für den Außenbereich. Die geringe Wasseraufnahme und die dichte Struktur schützen vor Frostschäden. Für Terrassen und Außentreppen spaltraue Oberflächen wählen (beste Rutschsicherheit).
Schieferboden ist relativ pflegeleicht. Imprägnieren Sie nach der Verlegung und frischen Sie alle 1–2 Jahre auf. Reinigen Sie mit pH-neutralem Natursteinreiniger. Die natürlich raue Oberfläche verbirgt Gebrauchsspuren besser als polierte Steine.
Eisenhaltige Schiefer können mit der Zeit nachdunkeln oder Rostverfärbungen zeigen. Das ist ein natürlicher Oxidationsprozess und kein Qualitätsmangel. Viele Architekten schätzen diese Patinierung als natürliche Alterung, die den Stein lebendiger macht.