Im Steinhandel umfasst Granit auch Syenit, Gabbro/Norit, Migmatit und verwandte Hartgesteine. Für die petrografische Unterscheidung: Filter „Gesteinsart“.
Granit zählt zu den härtesten und widerstandsfähigsten Natursteinen überhaupt. Als magmatisches Tiefengestein entsteht er durch langsame Abkühlung von Magma in der Erdkruste — ein Prozess, der ihm seine charakteristische körnige Struktur und außergewöhnliche Dichte verleiht. Mit einer Mohshärte von 6 bis 7 ist Granit kratzfest, säurebeständig und nahezu unverwüstlich.
Die Farbpalette reicht von tiefem Schwarz über klassisches Grau und warmes Beige bis hin zu lebhaften Rot- und Blautönen. Jede Platte ist ein Unikat, geformt über Hunderte Millionen Jahre. Die wichtigsten Abbaugebiete befinden sich in Brasilien, Indien, Skandinavien und Südafrika.
Granit eignet sich hervorragend für Küchenarbeitsplatten, Bodenbeläge, Fassaden und Außenanlagen. Seine Frostbeständigkeit und geringe Wasseraufnahme machen ihn zum idealen Material für den Außenbereich. Bei ROSSITTIS führen wir über 70 Granitsorten aus aller Welt.
1515 Platten
Padang TG34 Cristallo
1209 Platten
Impala
903 Platten
Padang TG36 Dunkelgrau
838 Platten
Steel Grey
614 Platten
Pedras Salgadas
440 Platten
Multicolor Rot India
400 Platten
Rosa Beta
390 Platten
Bianco Sardo
290 Platten
Branco Micaela
271 Platten
Paradiso Chiaro
260 Platten
Juparana Colombo
252 Platten
Nero Assoluto India
Die Wahl zwischen Granit, Marmor und Quarzit hängt von Einsatzbereich, Ästhetik und Pflegebereitschaft ab. Granit ist der robusteste der drei – ideal für Küchen und Außenbereiche, wo Säurebeständigkeit und Frostfestigkeit gefragt sind. Marmor bietet die edelste Optik mit seiner unvergleichlichen Transluzenz, ist aber empfindlich gegenüber Säuren und Kratzern. Quarzit verbindet die Marmoroptik mit granitähnlicher Härte, ist aber preislich im oberen Segment angesiedelt.
Küchenarbeitsplatten sind das Haupteinsatzgebiet für Granit. Die Kombination aus Härte (Mohs 6–7), Hitzebeständigkeit und Säureresistenz macht ihn zum idealen Küchenstein. Anders als Marmor oder Kalkstein reagiert Granit nicht auf Zitronensaft, Essig oder Rotwein.
Bodenbeläge profitieren von der hohen Abriebfestigkeit – Granit hält selbst in stark frequentierten Bereichen wie Eingangshallen, Hotelfoyers und Geschäftsräumen jahrzehntelang stand.
Fassadenverkleidungen nutzen die Witterungsbeständigkeit und Frostfestigkeit von Granit. Die geringe Wasseraufnahme verhindert Frostschäden auch in exponierten Lagen.
Außenanlagen – Terrassen, Eingangsbereiche, Treppenstufen und Pflasterungen – sind eine natürliche Stärke von Granit. In geflammter oder gestockter Oberfläche bietet er die nötige Rutschsicherheit.
Waschtische und Badezimmer sind ein wachsendes Einsatzgebiet. Die Unempfindlichkeit gegen Pflegeprodukte und Feuchtigkeit macht Granit zur langlebigen Alternative zu Keramik.
Projekte, in denen Granit erfolgreich eingesetzt wurde.
Granit ist ein magmatisches Tiefengestein (Plutonit), das durch die langsame Abkühlung von Magma in mehreren Kilometern Tiefe entsteht. Dieser Prozess dauert Hunderttausende bis Millionen Jahre und erzeugt die charakteristische grobkörnige Kristallstruktur, die Granit von allen anderen Natursteinen unterscheidet.
Die mineralische Zusammensetzung besteht im Wesentlichen aus drei Hauptbestandteilen: Feldspat (40–60 %), Quarz (20–40 %) und Glimmer (5–15 %). Der hohe Quarzanteil ist verantwortlich für die außergewöhnliche Härte – mit 6 bis 7 auf der Mohs-Skala ist Granit härter als Stahl. Die Feldspatminerale bestimmen die Grundfarbe: rosafarbener Feldspat erzeugt rote und beige Granite, während dunkler Feldspat zu grauen und schwarzen Varianten führt.
Ein wichtiger Hinweis zur Terminologie: Im Natursteinhandel wird der Begriff „Granit“ deutlich weiter gefasst als in der Geologie. Handelsübliche „Granite“ umfassen oft auch Gabbro, Gneis, Diorit oder Syenit – Gesteine, die mineralogisch kein Granit sind, aber ähnliche technische Eigenschaften aufweisen. Bei ROSSITTIS kennzeichnen wir die petrographisch korrekte Gesteinsart auf jeder Materialseite, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Die bedeutendsten Granitvorkommen befinden sich in Brasilien, Indien (insbesondere die Bundesstaaten Karnataka und Andhra Pradesh), Skandinavien (Finnland, Norwegen, Schweden), Südafrika und China. Europäische Granite aus Spanien, Portugal und der Bretagne ergänzen das Sortiment mit ihren eigenen Farbcharakteren.
Typische Wertebereiche für Granit. Einzelne Sorten können abweichen.
Granit gehört zu den technisch leistungsfähigsten Natursteinen. Die hohe Dichte und der Quarzanteil machen ihn extrem widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchung, Abrieb und Witterungseinflüsse. Für die Praxis bedeuten diese Werte: Granit verkraftet heiße Töpfe, scharfe Messer und tägliche Nutzung ohne sichtbare Abnutzung. Die geringe Wasseraufnahme sorgt dafür, dass Flüssigkeiten nicht in den Stein eindringen – eine Imprägnierung verstärkt diesen Effekt zusätzlich.
Die Farbpalette von Granit ist überraschend vielfältig. Die Grundfarbe wird durch den Feldspatanteil bestimmt, während Quarz, Glimmer und Nebenminerale Akzente setzen.
Dunkle und schwarze Granite wie Nero Assoluto, Absolute Black oder Star Galaxy sind die klassische Wahl für elegante, moderne Küchen und Bäder. Der tiefe Farbton entsteht durch hohen Anteil an dunklem Feldspat und Pyroxen – petrographisch handelt es sich bei vielen „schwarzen Graniten“ tatsächlich um Gabbro oder Norit.
Graue Granite wie Steel Grey, Silver Cloud oder Padang Dunkel bieten eine zeitlose, neutrale Grundlage, die sich in praktisch jedes Farbkonzept einfügt. Sie zählen zu den meistverwendeten Natursteinen im Küchenbereich.
Helle und weiße Granite wie Bianco Sardo, Kashmir White oder Imperial White bringen Leichtigkeit in Innenräume. Sie sind die natürliche Alternative zu hellen Marmoren – mit dem Vorteil der Säurebeständigkeit.
Rote und braune Granite wie Multicolor Rot, Brown Antique oder Rosa Beta setzen markante Akzente. Die warmen Farbtöne stammen von eisenoxidhaltigen Feldspäten.
Blaue und grüne Granite wie Azul Macaubas, Blue Bahia oder Labrador Blue Pearl sind die Raritäten unter den Graniten. Ihre außergewöhnliche Farbgebung macht sie zu Highlight-Steinen für besondere Projekte.
Granit ist ausgesprochen pflegeleicht und damit einer der wartungsärmsten Natursteine überhaupt.
Imprägnierung: Nach der Verlegung empfiehlt sich eine hochwertige Imprägnierung auf Silanbasis, die alle 1–2 Jahre aufgefrischt wird. Die Imprägnierung reduziert die ohnehin geringe Wasseraufnahme weiter und schützt vor Fleckenbildung durch Öl, Wein oder Kaffee.
Tägliche Reinigung: Ein feuchtes Tuch oder Mikrofasertuch mit pH-neutralem Natursteinreiniger genügt. Granit ist im Gegensatz zu Marmor säurebeständig – säurehaltige Reiniger schaden dem Stein nicht, können aber die Imprägnierung vorzeitig abbauen.
Vermeiden: Scheuermilch und grobe Schwämme auf polierten Oberflächen (Mikrokratzer). Hochdruckreiniger im Außenbereich nur bei robusten Oberflächen (geflammt, gestockt) – nicht bei polierten Flächen.
Granit ist ein magmatisches Tiefengestein, das aus Feldspat, Quarz und Glimmer besteht. Er entsteht durch langsame Abkühlung von Magma in der Erdkruste und gehört mit einer Mohshärte von 6–7 zu den härtesten Natursteinen. Im Natursteinhandel umfasst der Begriff „Granit“ auch verwandte Hartgesteine wie Gabbro, Gneis und Syenit.
Ja, echter Granit ist säurebeständig. Zitronensaft, Essig oder Rotwein greifen die Oberfläche nicht an – ein wesentlicher Vorteil gegenüber Marmor und Kalkstein. Beachten Sie jedoch, dass einige als „Granit“ gehandelte Steine (insbesondere Gabbro mit Karbonatanteil) bedingt säureempfindlich sein können.
Granit ist einer der beliebtesten Natursteine für Küchenarbeitsplatten. Er ist säurebeständig, kratzfest, hitzebeständig und nimmt dank geringer Wasseraufnahme kaum Flüssigkeit auf. Mit einer Imprägnierung ist Granit optimal für den täglichen Kücheneinsatz geschützt.
Die meisten Granitsorten sind frostbeständig, da ihre geringe Wasseraufnahme (typisch 0,1–0,5 %) das Eindringen von Feuchtigkeit minimiert. Granit eignet sich daher hervorragend für Terrassen, Fassaden und Außentreppen. Bei einzelnen Sorten empfiehlt sich eine chargenspezifische Prüfung.
Granit ist sehr pflegeleicht. Reinigen Sie mit einem feuchten Tuch und pH-neutralem Natursteinreiniger. Vermeiden Sie Scheuermilch auf polierten Oberflächen. Eine Imprägnierung nach der Verlegung und eine Auffrischung alle 1–2 Jahre bieten optimalen Schutz vor Flecken.
Granit gibt es in einer breiten Farbpalette: Schwarz (Nero Assoluto, Absolute Black), Grau (Steel Grey, Padang Dunkel), Weiß (Bianco Sardo, Kashmir White), Rot und Braun (Multicolor Rot, Rosa Beta) sowie seltene Blau- und Grüntöne (Azul Macaubas, Blue Pearl). Die Farbe wird primär durch den Feldspatanteil bestimmt.
Granit und Marmor unterscheiden sich grundlegend: Granit ist ein magmatisches Hartgestein (Mohs 6–7), Marmor ein metamorphes Weichgestein (Mohs 3–4). Granit ist säurebeständig und kratzfest, Marmor reagiert empfindlich auf Säuren. Granit eignet sich ideal für Küchen, Marmor eher für repräsentative Bäder und Wohnbereiche.
Granit ist ein natürlicher Stein aus der Erde, Quarzkomposit (z. B. Caesarstone, Silestone) ist ein industriell gefertigtes Produkt aus ca. 93 % gemahlenen Quarzkristallen und Kunstharz. Granit bietet natürliche Einzigartigkeit und Hitzebeständigkeit, Quarzkomposit punktet mit absoluter Gleichmäßigkeit und einfacher Pflege.