Picasso ist ein pakistanischer Quarzit mit dramatischer, konzentrischer Zeichnung in Ocker, Braun, Beige und Grauweiß. Bei ROSSITTIS wird er als expressiver Blickfang für Wandverkleidungen, Akzentflächen, Bäder, Kamine und Bar-Fronten eingesetzt — da, wo der Stein bewusst inszeniert werden soll.
Picasso ist kein Hintergrund-Stein. Das Bild lebt von dramatischen konzentrischen Zeichnungen, weichen Bewegungen und einem Farbspektrum aus Ocker, warmem Braun, Beige, Grauweiß und gelegentlichen schwarzen Linien. Jede Platte wirkt wie ein abstraktes Gemälde — daher der Handelsname. Für Wandverkleidungen, Kaminfronten, Barrückwände, Akzentflächen im Bad und bewusst inszenierte Möbeloberflächen ist das eine der markantesten Naturstein-Optionen im Markt.
Der Stein stammt aus Pakistan und wird international klar als Quarzit gehandelt. Die Herkunft ist wichtig zur Abgrenzung: Es gibt im Markt einen kanadischen Anorthosit aus Magpie/Québec, der unter dem Namen „Picasso” oder „Magpie Stone” angeboten wird — das ist ein vollständig anderes Material (dunkelgrau-blau, grobkörnig, kein Quarzit). Rossittis-Picasso ist der pakistanische Quarzit mit dem expressiven Farbspiel. Im Vergleich zu ruhigen Marmoren wie Crema Marfil ist Picasso ein Drama-Stein; im Vergleich zu stark gezeichneten Onyx-Varianten bleibt er dichter, robuster und alltagstauglicher.
Technisch ist Picasso als Quarzit sehr stark aufgestellt. Pakistanische Quarzite liegen typisch bei 2.600–2.750 kg/m³ Rohdichte, Wasseraufnahme meist deutlich unter 0,5 %, Druckfestigkeit im Bereich 150–250 MPa. Säureresistenz und Kratzfestigkeit sind auf Quarzit-typischem Niveau sehr gut — Zitrus, Essig und Wein schaden der Oberfläche nicht, und heiße Töpfe oder Gläser sind kein Problem. Wichtig für die Planung: Weil das Bild so expressiv ist, sollte die Plattenauswahl und die Book-Match-Lage bei größeren Flächen immer am realen Rohmaterial abgestimmt werden. Bei Kaminfronten oder Rückwänden lohnt sich eine bewusste Ausrichtung der Zeichnung.
Poliert zeigt Picasso die maximale Farbtiefe und das lebendigste Zeichnungsspiel — die klassische Wahl für inszenierte Innenflächen. Geschliffen und satiniert wirken ruhiger und matter, gebürstete oder antike Oberflächen bringen zusätzliche Haptik. Bei ROSSITTIS ist Picasso als Rohplatte, in Fliesen, als Tritt- und Setzstufe, Fensterbank, Wandverkleidung und für maßgefertigte Innen-Blickfang-Elemente verfügbar.
Die ehrliche Einschätzung: Picasso ist kein unauffälliger Alltagsstein. Die Zeichnung ist bewusst zu wählen — im richtigen Raum ist sie atemberaubend, im falschen überladen. Wer den expressiven Charakter sucht, bekommt einen der ausdrucksstärksten Quarzite überhaupt.
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Technische Daten
Richtwerte für die Gesteinssorte aus Hersteller- und Prüfberichten. Naturstein ist ein Naturprodukt — einzelne Chargen und Platten können abweichen. Bei kritischen Anwendungen (z. B. kommerzielle Außenfassade, tragende Bauteile) wird die konkrete Charge üblicherweise projektbezogen geprüft — wir unterstützen gerne bei der Koordination.
Picasso ist in verschiedenen Oberflächenbearbeitungen erhältlich. Die Wahl der Oberfläche beeinflusst Optik, Haptik und Pflegeaufwand.
Poliert
Poliert zeigt Picasso die volle Farbtiefe und das lebendigste Zeichnungsspiel. Für inszenierte Wand- und Akzentflächen ist das die klassische Oberfläche.
Geschliffen
Geschliffen wirkt Picasso matter und etwas ruhiger, ohne dass die charakteristische Zeichnung verloren geht. Für größere Flächen ist das manchmal die ausgewogenere Wahl.
Satiniert
Satiniert verbindet matte Oberfläche mit weicher Lichtwirkung. Für moderne Innenräume mit viel Tageslicht ist das eine angenehme Option.
Gebürstet
Gebürstet bekommt der Stein zusätzliche Haptik und wirkt natürlicher. Für Möbelflächen und Tresen ist das eine sinnvolle Alternative zu Hochglanz.
Antik
Antik bearbeitet wirkt Picasso etwas weicher und weniger glatt. Das passt gut zu bewusst erdigen, mediterranen Konzepten.
Pflege & Verarbeitung
Picasso ist als Quarzit pflegeleicht. Eine Imprägnierung ist nicht zwingend, auf Arbeitsplatten und stark beanspruchten Flächen aber sinnvoll — sie erleichtert das Reinigen und Pflegen und reduziert sichtbare Wasser- und Fettränder.
Zum Reinigen und Pflegen genügen pH-neutrale Natursteinreiniger und ein weiches Mikrofasertuch. Weil Quarzit säureresistent ist, schaden Zitrus, Wein oder Essig der Oberfläche nicht — ein klarer Vorteil gegenüber Onyx oder Marmor.
Auf polierten Flächen mit starker Zeichnung werden Wasserflecken und Fingerabdrücke manchmal sichtbarer wahrgenommen als bei ruhigen Materialien — das ist eher eine Frage der Wahrnehmung als eines technischen Mangels. Regelmäßiges Trockenwischen hält den Look gleichmäßig.
Im Innenbereich ist Picasso praktisch sorglos. Für Außenflächen ist der Quarzit grundsätzlich geeignet, wird dort aber selten eingesetzt, weil die expressive Zeichnung vor allem in inszenierten Innenräumen ihre Wirkung entfaltet.
Häufige Fragen
Ist Picasso ein Quarzit oder ein Anorthosit?
Rossittis-Picasso ist ein Quarzit aus Pakistan. Es gibt im Markt einen gleichnamigen kanadischen Anorthosit aus Magpie/Québec — das ist ein anderer Stein, nicht dieses Material.
Woher kommt Picasso?
Picasso stammt aus Pakistan und gehört dort zu den dramatisch gezeichneten Quarziten, die international als Akzentmaterial für Wandflächen und inszenierte Innenräume gehandelt werden.
Ist Picasso für die Küche geeignet?
Ja, sehr gut. Als Quarzit ist der Stein säureresistent, kratzfest und pflegeleicht — deutlich alltagstauglicher als vergleichbar expressive Onyx- oder Marmorvarianten.
Welche Oberflächen gibt es bei Picasso?
Typisch sind poliert, geschliffen, satiniert, gebürstet und antik. Poliert zeigt die Zeichnung am stärksten, matte Oberflächen wirken ruhiger.
Ist Picasso für große Flächen geeignet?
Grundsätzlich ja, die Plattenauswahl und Book-Match-Lage sollten aber am realen Rohmaterial abgestimmt werden. Die expressive Zeichnung verlangt bewusste Planung, bringt dafür aber außergewöhnliche Wirkung.
Wie reinige ich Picasso richtig?
Zum Reinigen und Pflegen reichen pH-neutrale Natursteinreiniger und ein weiches Tuch. Eine Imprägnierung ist auf Arbeitsplatten hilfreich.