Picasso ist ein kanadischer Quarzit im Handelsnamen mit dunkelgrau-blauem, kraftvollem Bild. Er eignet sich für Arbeitsplatten, Treppen, Böden und hochwertige Innen- und Außenanwendungen mit markanter, dunkler Natursteinwirkung.
Petrographisch ist Picasso ein Anorthosit. Im Handel wird das Material wegen seiner robusten Hartgesteins-Eigenschaften oft als Quarzit geführt.
Quarzit
Kanada
Frostbeständig
Säurebeständig
2.674 kg/m³
Picasso wirkt dunkel, kraftvoll und etwas unnahbar. Die Mischung aus dunkelgrauen, blaugrauen und schwarzen Bereichen gibt dem Stein eine sehr starke, fast grafische Präsenz. Anders als schwarze Volltonsteine lebt er nicht von Gleichmäßigkeit, sondern von mineralischer Spannung und einer eher tiefen, raueren Eleganz. Bei ROSSITTIS führen wir Picasso für Projekte, die einen dunklen Naturstein mit Charakter suchen, aber keinen reinen Einfarbton.
Der Stein stammt aus Kanada, aus der Region Magpie in Québec. Petrographisch handelt es sich um einen Anorthosit, im Markt wird das Material jedoch häufig als Quarzit oder Granit geführt. Für die praktische Anwendung ist entscheidend, dass es sich um ein dichtes, frostbeständiges und insgesamt robustes Hartgestein handelt. Gerade deshalb wird es im Innen- wie Außenbereich eingesetzt.
Technisch ist Picasso sehr solide. Die Rohdichte liegt bei rund 2.674 kg/m?, die Wasseraufnahme bei niedrigen 0,13 %, die Druckfestigkeit bei etwa 161,6 MPa und die Biegefestigkeit bei rund 14,09 MPa. Frostbeständigkeit ist gegeben. Wichtig ist nur eine ehrliche Einordnung: Einige mineralische Bestandteile reagieren langfristig empfindlicher auf Säure, weshalb man den Stein nicht gedankenlos wie einen chemisch vÖllig neutralen Laborwerkstoff behandeln sollte.
Bei ROSSITTIS ist Picasso als Rohplatte, in Fliesen, als Tritt- und Setzstufe, Fensterbank, Sockelleiste, Wandverkleidung und als Küchenarbeitsplatte verfügbar. Besonders gut funktioniert das Material auf Arbeitsplatten, Treppen, Fassaden und Böden, wenn eine dunkle, markante, aber nicht uniforme Wirkung gesucht ist.
Unsere ehrliche Einschätzung: Picasso ist kein ruhiger schwarzer Klassiker wie Nero Assoluto. Er lebt von Spannung und Dunkelheit. Wenn Sie genau das wollen, ist er sehr interessant. Wenn Sie maximale Homogenität suchen, gibt es passendere Steine.
Im Bestand
Aktuelle Verfügbarkeit aus unserem Lager.
Lade Plattenbilder…
Technische Daten
Richtwerte für die Gesteinssorte aus Hersteller- und Prüfberichten. Naturstein ist ein Naturprodukt — einzelne Chargen und Platten können abweichen. Bei kritischen Anwendungen (z. B. kommerzielle Außenfassade, tragende Bauteile) wird die konkrete Charge üblicherweise projektbezogen geprüft — wir unterstützen gerne bei der Koordination.
Picasso ist in verschiedenen Oberflächenbearbeitungen erhältlich. Die Wahl der Oberfläche beeinflusst Optik, Haptik und Pflegeaufwand.
Poliert
Poliert zeigt Picasso maximale Tiefe und ein starkes Dunkelspiel. Diese Oberfläche ist besonders für repräsentative Innenflächen und Arbeitsplatten interessant.
Geschliffen
Geschliffen wirkt der Stein etwas ruhiger und architektonischer. Das eignet sich gut für große Flächen mit reduzierter Reflexion.
Satiniert
Satiniert verbindet die dunkle Wirkung mit weicherer Haptik und kontrollierterem Licht. So bleibt der Stein markant, ohne zu stark zu spiegeln.
Geflammt
Geflammt entsteht eine griffige, robuste Oberfläche für Außenanwendungen und Treppen. Die dunkle Grundwirkung bleibt, wirkt aber technischer und materialbetonter.
Pflege & Verarbeitung
Picasso lässt sich im Alltag gut reinigen und pflegen. Für Küchen und fein bearbeitete Innenflächen empfehlen wir eine Imprägnierung. Reinigen Sie die Oberfläche mit pH-neutralen Steinreinigern und weichen Tüchern. Vermeiden sollten Sie aggressive Säuren über längere Zeit und harte Schläge an Kanten oder Ausschnitten.
Häufige Fragen
Ist Picasso für Küchenarbeitsplatten geeignet?
Ja, grundsätzlich schon. Das Material ist dicht und robust, sollte aber wie jeder Naturstein fachgerecht verarbeitet und sinnvoll imprägniert werden.
Ist Picasso wirklich ein Quarzit?
Im Handel wird Picasso oft als Quarzit geführt. Petrographisch handelt es sich um einen Anorthosit. Für die Praxis ist wichtiger, dass es ein robustes, frostbeständiges Hartgestein ist.
Woher kommt Picasso?
Der Stein stammt aus Kanada, aus Québec, genauer aus der Region Magpie. Dort wird das Material unter Namen wie Magpie beziehungsweise Picasso gehandelt.
Wie pflege ich Picasso?
Reinigen Sie den Stein mit pH-neutralen Natursteinreinigern und pflegen Sie eine Imprägnierung je nach Nutzung nach. Aggressive Säuren sollten nicht unnötig lange auf der Oberfläche stehen.
Picasso oder Nero Assoluto?
Picasso wirkt deutlich lebendiger und mineralischer, Nero Assoluto homogener und ruhiger. Die Entscheidung hängt davon ab, ob Sie Charakter oder Gleichmäßigkeit priorisieren.
Eignet sich Picasso für den Außenbereich?
Ja, grundsätzlich schon. Frostbeständigkeit spricht dafür, bei polierten Flächen sollte die Außenwirkung aber sorgfältig geplant werden.