Pietra di Tahir ist ein albanischer Sandstein mit hellgrauem Grundton und feiner körnig-mineralischer Sediment-Struktur. Ein zurückhaltend-eleganter Werkstein mit ruhiger Naturstein-Atmosphäre für Wandverkleidungen, Bodenflächen, Außenfassaden und mediterran-warme Innenarchitektur. Die sandgestrahlt-satinierte Bearbeitung gibt dem Material eine angenehm matte Anmutung.
Albanischer Sandstein (klastisches Sedimentgestein) aus den albanischen Berggebieten im südwestlichen Balkan. Mineralisch dominiert von Quarz-Sandkörnern mit geringerem Eisenoxid-Anteil (für die hellgraue Tonalität). Moderat-säureempfindlich, Mohshärte ca. 3–4.
Pietra di Tahir ist ein albanischer Sandstein. Albanien ist eine weniger bekannte, aber durchaus produktive Werkstein-Provinz im südwestlichen Balkan — die albanischen Berggebiete zeigen ausgedehnte Sediment- und Metamorphit-Lagerstätten, die seit einigen Jahrzehnten zunehmend international vertrieben werden.
Geologisch handelt es sich um ein klastisches Sedimentgestein, dessen ursprüngliche Sandkörner während der Diagenese durch Zementierung zu einem festen Werkstein verklebt wurden. Die hellgraue Tonalität entsteht durch geringeren Eisenoxid-Anteil und überwiegend quarzitische Kornkomposition.
Im Plattenbild zeigt Pietra di Tahir einen ruhigen hellgrauen Grundton mit feiner körnig-mineralischer Sediment-Struktur. Die Optik ist gestalterisch zurückhaltend und atmosphärisch — ein klassischer mediterraner Werkstein-Charakter mit ruhig-eleganter Anmutung. Stellenweise sind subtile Schichtungslinien oder mineralische Akzente erkennbar.
Für die Anwendung bedeutet das: Pietra di Tahir ist eine ausgezeichnete Wahl für Wandverkleidungen, Bodenflächen, Außenfassaden, Treppen und mediterran-warme Innenarchitektur. Die ruhig-graue Tonalität harmoniert ausgezeichnet mit warmem Holz, Cortenstahl und gedämpften Naturtönen.
Die im Bestand verfügbaren Oberflächenbearbeitungen werden im Block »Oberflächen« weiter unten gelistet. Diese Kombi-Bearbeitung gibt dem Material hervorragende Trittsicherheit für Außenanwendungen bei gleichzeitig moderater Pflegefreundlichkeit.
Technisch ist Pietra di Tahir wie alle Sandsteine moderat-säureempfindlich und braucht entsprechendes Pflegebewusstsein. Bei sachgerechter Verlegung mit Drainage und Imprägnierung außentauglich.
Die im Bestand verfügbaren Oberflächenbearbeitungen werden im Block »Oberflächen« weiter unten gelistet.
Wer Pietra di Tahir mit anderen Materialien vergleicht: stilistisch nahestehend sind helle mediterrane Sandsteine wie Pietra di Liguria, Pietra Serena und verschiedene spanische und süditalienische Sandstein-Sortierungen. Wer das gleiche Materialbild robust und säurefest braucht, geht in Richtung heller Granit oder Sinterkeramik.
Unsere ehrliche Einordnung: Pietra di Tahir ist eine wirtschaftlich attraktive Wahl für mediterran-ruhige Außenarchitektur und Wandanwendungen mit Anspruch an echte Naturstein-Atmosphäre. Albanische Werksteine sind im deutschen Markt selten zu finden — wer eine besondere Material-Provenienz mit eleganter Tonalität schätzt, findet hier eine attraktive Alternative.
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Oberflächen
Pietra di Tahir ist in verschiedenen Oberflächenbearbeitungen erhältlich. Die Wahl der Oberfläche beeinflusst Optik, Haptik und Pflegeaufwand.
Sandgestrahlt+satiniert
Die Oberfläche wird sandgestrahlt aufgeraut und anschließend gebürstet — dadurch entsteht eine plane Fläche mit sanfterer Haptik als rein sandgestrahlt. Die Farbe wirkt zurückhaltend, die Textur ist rutschhemmend. Für Außenanwendungen, bei denen Trittsicherheit mit einer feineren Haptik kombiniert werden soll.
Pflege & Verarbeitung
Pietra di Tahir ist ein Sandstein mit moderater Säureempfindlichkeit.
Tägliche Reinigung: weiches Tuch oder weicher Mopp, klares Wasser und ein pH-neutraler Natursteinreiniger.
Nicht verwenden: säurehaltige Reiniger, Entkalker, Scheuermittel.
Imprägnierung: nach Einbau direkt und je nach Beanspruchung alle 12–18 Monate empfehlenswert.
Fassade und Außenanwendung: bei sachgerechter Verlegung mit Drainage frosttauglich. Streusalz im Winter sparsam einsetzen.
Reparatur: Kratzer und Mattstellen lassen sich durch fachgerechtes Nachschleifen ausgleichen.
Häufige Fragen
Woher stammt Pietra di Tahir?
Aus albanischen Sandstein-Lagerstätten. Albanien ist eine weniger bekannte, aber durchaus produktive Werkstein-Provinz im südwestlichen Balkan.
Ist Pietra di Tahir für Außenanwendungen geeignet?
Ja, mit der sandgestrahlt-satinierten Bearbeitung sehr gut. Die Oberfläche bietet hervorragende Trittsicherheit und ist bei sachgerechter Verlegung frosttauglich.
Welche Stärken sind verfügbar?
Im ROSSITTIS-Bestand führen wir 20 mm und 30 mm Stärke.
Pietra di Tahir oder Pietra di Liguria?
Beide sind helle mediterrane Sandsteine mit ähnlich ruhiger Tonalität. Pietra di Tahir stammt aus Albanien, Pietra di Liguria aus Italien (oder spanische „Typ PDT"-Variante). Welche Wahl passt, hängt von gewünschter Tonalität und Materialprovenienz ab.
Ist Pietra di Tahir für die Küche geeignet?
Möglich, aber nicht erste Wahl. Als Sandstein moderat-säureempfindlich. Für Wandanwendungen und Außenarchitektur besser geeignet.
Wie viel Material habt ihr aktuell vorrätig?
Aktuell führen wir 13 Rohplatten Pietra di Tahir in 20 mm und 30 mm Stärke.