Gabbro aus Südafrika

Im Sortiment unter Granit geführt.

Impala

Impala ist einer der weltweit meistverwendeten dunklen Bauwerksgesteine — ein dichter, mittelkörniger südafrikanischer Norit aus der Bushveld-Igneous-Complex-Region bei Rustenburg in der North-West-Provinz, mit gleichmäßig anthrazit-grauer bis fast schwarzer Grundmasse, schwarzen Pyroxen-Kristallen und subtil verteilten silbergrau-weißen Plagioklas-Mineralpunkten. International auch als Nero Impala, Impala Black, Rustenburg Granite, African Grey und Bon Accord geführt; eingesetzt für Außenfassaden, Pflasterungen, Terrassenplatten, Bodenflächen, Treppen, Bartheken, Küchenarbeitsplatten, Sockelleisten und repräsentative Bauwerksanwendungen mit zeitlos-eleganter Anmutung.

Impala ist petrographisch ein Norit (basisches magmatisches Tiefengestein der Gabbro-Familie) — kein klassischer Granit im strengen petrographischen Sinn. Die Hauptmineralien sind Plagioklas-Feldspat (Labradorit), Orthopyroxen (Hypersthen) und Klinopyroxen, was die ungewöhnlich hohe Rohdichte von rund 2.950 kg/m³ und die dunkle Färbung erklärt. Im internationalen Handel wird der Stein traditionell als 'Granit' geführt, weil er in Verarbeitung und mechanischen Eigenschaften wie ein klassischer Hartstein gehandhabt wird. Bei ROSSITTIS klassifizieren wir Impala handelsüblich in der Granit-Familie gemäß weit verbreiteter Trade-Konvention für südafrikanische Norite und Gabbros aus dem Bushveld-Komplex.

Gabbro Südafrika Frostbeständig Säurebeständig 2.950 kg/m³
Verfügbar als: Platten, Sockelleisten, Terrassenplatten, Fliesen und Boden · 7 von 1202 reserviert

Andere Handelsnamen: Impala Black, Impala MD, Impala Rustenburg, Impala Scuro, Nero Impala

Über Impala

Impala zeigt eine außergewöhnlich gleichmäßige, ruhige Plattenoptik mit klassisch-dunklem Charakter. Die Grundmasse besteht aus überwiegend dunkelanthrazit-grauen bis fast schwarzen Bereichen mit gleichmäßig fein verteilten Mineralpunkten. Die Hauptmineralien sind grauer bis schwarzer Pyroxen (Hypersthen, Augit), Plagioklas-Feldspat (meist als feine Labradorit-Kristalle) und akzessorisch Magnetit. Bei genauer Betrachtung sind subtile silbergrau-weiße bis hellgrau Plagioklas-Mineralpunkte sichtbar, die eine dezente salt-and-pepper-Anmutung erzeugen — auf polierter Oberfläche wirkt der Stein nahezu uniform schwarz, auf geflammter Oberfläche tritt der graphit-graue Grundton mit kontrastreicheren Mineralpunkten deutlicher hervor. Die Mineralstruktur ist isotrop (richtungslos) — keine ausgeprägte Aderführung, keine Schichtung, keine bevorzugten Orientierungen. Die Wirkung ist insgesamt ruhig, kraftvoll und planungssicher — der Stein liefert eine außergewöhnliche Block-zu-Block-Konsistenz, die ihn für großflächige Fassaden- und Bodenanwendungen besonders attraktiv macht.

Im Bestand

Aktuelle Verfügbarkeit aus unserem Lager.

Technische Daten

Richtwerte für die Gesteinssorte aus Hersteller- und Prüfberichten. Naturstein ist ein Naturprodukt — einzelne Chargen und Platten können abweichen. Bei kritischen Anwendungen (z. B. kommerzielle Außenfassade, tragende Bauteile) wird die konkrete Charge üblicherweise projektbezogen geprüft — wir unterstützen gerne bei der Koordination.

Rohdichte 2.950 kg/m³
Druckfestigkeit 207,0 MPa
Biegezugfestigkeit 22,6 MPa
Wasseraufnahme 0,10 %
Frostbeständig Ja
Säurebeständig Ja

Anwendungseignung

Besonders geeignet für

Oberflächen

Impala ist in verschiedenen Oberflächenbearbeitungen erhältlich. Die Wahl der Oberfläche beeinflusst Optik, Haptik und Pflegeaufwand.

Poliert

Poliert ist eine der Standardlieferungen bei Impala und maximiert die Tiefenwirkung der dunklen anthrazit-schwarzen Grundmasse. Die polierte Oberfläche entwickelt einen klassischen dunklen Glanz mit fast schwarzer Wirkung — die feinen silbergrau-weißen Plagioklas-Mineralpunkte schimmern subtil. Erste Wahl für repräsentative Innen-Wandverkleidungen, Statement-Bartheken, Designer-Küchenarbeitsplatten und Eingangsbereiche.

Satiniert

Satiniert wirkt ruhiger und kontrollierter als poliert mit zurückhaltendem Schimmer. Eine pflegefreundliche Variante für moderne Bäder, Wohnflächen und Küchenarbeitsplatten — Wasserflecken und Fingerabdrücke sind weniger sichtbar als auf polierter Oberfläche.

Geschliffen-c120

Geschliffen C120 zeigt das Plattenbild in matter, gleichmäßiger Anmutung mit feiner Schliffstufe. Eine zeitlose Variante für großflächige Innenböden und Wandflächen mit ruhiger Anmutung — die salt-and-pepper-Struktur bleibt klar lesbar, wirkt aber zurückhaltender als poliert.

Eco-antik

Eco Antik erzeugt eine antik-strukturierte Oberfläche mit verwitterter Anmutung und leicht weichkantiger Optik. Eine ausdrucksstarke Bearbeitung für historisch geprägte Bauwerksanwendungen, mediterrane Konzepte und Designprojekte mit gewollter Patina-Anmutung. Sehr beliebt für Pflasterungen mit historischem Charakter.

Geflammt-gebuerstet

Geflammt + 1× gebürstet kombiniert die Hitzebearbeitung mit anschließendem feinem Bürsten. Die Oberfläche ist rutschhemmend, kontrastreicher (heller graphit-grau) und haptisch angenehm — die Mineralpunkte treten plastisch hervor. Erste Wahl für Außentreppen, Pflasterungen, Pool-Bereiche und hochfrequentierte öffentliche Außenflächen.

Pflege & Verarbeitung

Impala ist als südafrikanischer Norit ein außergewöhnlich robuster Hartstein mit extrem niedriger Wasseraufnahme (0,1 %), voller Frost- und Säurebeständigkeit und sehr hoher Druck- und Biegezugfestigkeit. Wein, Zitronensaft, Essig, Cola, Sanitärreiniger oder Entkalker hinterlassen keine Ätzspuren wie bei Marmor oder Kalkstein — der Stein ist deutlich pflegeleichter und für intensive Alltagsnutzung bestens geeignet.

Für Innenanwendungen empfehlen wir bei der Erstinstallation eine leichte Imprägnierung auf Silan- oder Polysiloxanbasis. Bei der außergewöhnlich niedrigen Wasseraufnahme von 0,1 % ist Impala praktisch nicht-saugfähig — die Imprägnierung dient eher als zusätzliche Versicherung gegen Fettränder als als notwendiger Schutz. Bei polierten Oberflächen reicht eine Auffrischung alle 8–10 Jahre; bei stark genutzten Küchenarbeitsplatten oder Außenanwendungen alle 3–5 Jahre kontrollieren.

Die tägliche Pflege erfolgt mit pH-neutralem Natursteinreiniger und einem weichen Tuch oder Mikrofaser-Wischmopp. Klares warmes Wasser reicht meist aus. Säurehaltige Reiniger sind grundsätzlich unproblematisch (der Stein ist säurebeständig), sollten aber dennoch nicht verwendet werden, weil sie die Imprägnierung angreifen können. Auf polierten dunklen Flächen sind Wasserflecken und Wischschlieren leicht sichtbar, weil die dunkle Tönung keine Maskierungseffekte bietet — Trockenreinigung mit poliertem Mikrofasertuch nach dem Feuchtwischen sorgt für ein klares Erscheinungsbild und erhält die volle dunkle Tiefenwirkung. Auf satinierter oder gelederter Oberfläche sind Wischspuren deutlich weniger sichtbar.

Für Küchenarbeitsplatten ist Impala hervorragend geeignet: außergewöhnlich schnitt- und kratzfest, hitzeunempfindlich (heiße Töpfe und Pfannen können kurzzeitig direkt abgestellt werden, längere Hitzeexposition über 250 °C dennoch vermeiden), säurebeständig und mit ausgezeichneter Fleckabweisung. Die hohe Biegezugfestigkeit (22,6 MPa) macht den Stein besonders geeignet für lange Plattenüberstände bei Kücheninseln oder Bartheken. Der dunkle Grundton zeigt allerdings Krümel, Mehl und Lebensmittelreste deutlicher als helle Sortierungen — das ist eine ästhetische Frage, kein Materialnachteil. Für extra-fingerabdruck-tolerante Oberflächen empfehlen wir satiniert oder Eco Antik statt poliert.

Für Außenanwendungen ist Impala besonders qualifiziert: die DIN/EN-bestätigten Werte (Druckfestigkeit 207 MPa, Wasseraufnahme 0,1 %, Frostbeständigkeit) machen den Stein zur ersten Wahl für anspruchsvolle Außenfassaden in stark witterungsbelasteten Lagen, Pflasterungen mit hoher Verkehrsbelastung, Pool-Bereiche und Anwendungen mit Frost-Tausalz-Belastung. Polierte Außenflächen können in stark UV-belasteten Lagen nach Jahren minimale Glanzeinbußen zeigen — für Außenfassaden empfehlen wir geflammt + gebürstet, geschliffen oder satiniert, weil diese Oberflächen die volle Witterungsstabilität bieten.

Für Pool-Umrandungen, Außenterrassen und Brunneneinfassungen ist eine geflammte oder sandgestrahlte Oberfläche Pflicht — auf polierten Außenflächen besteht hohe Rutschgefahr bei Nässe. In Bereichen mit häufigem Salzkontakt (Streusalz, Pool-Chlor) ist eine Imprägnier-Auffrischung alle 3–5 Jahre völlig ausreichend (bei dichten Steinen mit niedriger Wasseraufnahme weniger häufig nötig). In heißen Klimazonen speichert der dunkle Grundton viel Solarenergie — für barfuß genutzte Außenflächen wie Pool-Umrandungen kann dies in Mittelmeer- oder Subtropen-Klimaten zu unangenehmen Oberflächentemperaturen führen.

Häufige Fragen

Was ist Impala geologisch?

Impala ist petrographisch ein Norit — ein basisches magmatisches Tiefengestein der Gabbro-Familie aus dem Bushveld Igneous Complex in Südafrika. Der Bushveld-Komplex ist eine der größten magmatischen Schichtintrusionen der Erde, vor etwa 2 Milliarden Jahren entstanden. Hauptmineralien sind Plagioklas-Feldspat (Labradorit), Orthopyroxen (Hypersthen) und Klinopyroxen. Die Brüche liegen in der Region Rustenburg in der North-West-Provinz Südafrikas. Im internationalen Handel wird der Stein traditionell als 'Granit' geführt; bei ROSSITTIS klassifizieren wir ihn handelsüblich in der Granit-Familie.

Welche Synonyme gibt es?

Impala läuft im internationalen Handel auch unter den Bezeichnungen Nero Impala (italienische Hauptbezeichnung), Impala Black (englischer Trade-Name), Rustenburg Granite (nach dem Bruchort), African Grey, Bon Accord (nach einem speziellen Bruchgebiet) und gelegentlich nur 'Impala'. Die Bezeichnung 'Impala' verweist auf das südafrikanische Wappentier, eine Antilopenart der Region. Alle Bezeichnungen verweisen auf den gleichen südafrikanischen Norit aus der Bushveld-Provinz.

Welche technischen Werte hat Impala?

Außergewöhnlich starke Werte: Rohdichte 2.947–2.953 kg/m³ (deutlich höher als typischer Granit, etwa 9 % schwerer), Druckfestigkeit 207 MPa (sehr hoch), Biegezugfestigkeit 22,6 MPa (außergewöhnlich), Wasseraufnahme 0,1 % (extrem niedrig), Abrasionsfestigkeit 19,3 mm Böhme, Mohshärte 6–7. Volle Frost- und Säurebeständigkeit. Diese Werte machen Impala zu einem der mechanisch leistungsfähigsten kommerziell gehandelten Natursteine weltweit.

Ist Impala wirklich ein Granit?

Im Handel wird Impala als 'Granit' geführt — eine in der Steinindustrie übliche Trade-Konvention für dunkle Hartsteine, die in der Verarbeitung wie klassische Granite gehandhabt werden. Petrographisch ist Impala jedoch ein Norit (basisches magmatisches Tiefengestein der Gabbro-Familie). Der Unterschied: Norit enthält deutlich mehr dunkle Minerale (Pyroxene, Plagioklas) als ein echter Granit, was die dunklere Farbe und die ungewöhnlich hohe Dichte von rund 2.950 kg/m³ erklärt. Bei ROSSITTIS klassifizieren wir das Material handelsüblich als Granit gemäß weit verbreiteter Trade-Konvention.

Ist Impala für die Küchenarbeitsplatte geeignet?

Hervorragend geeignet — gilt als einer der besten Steine für Küchenarbeitsplatten überhaupt. Mit Mohshärte 6–7, extrem niedriger Wasseraufnahme (0,1 %), außergewöhnlich hoher Druckfestigkeit (207 MPa) und Biegezugfestigkeit (22,6 MPa) und voller Säurebeständigkeit ist der Stein schnitt-, kratz- und hitzefest und absorbiert keine Wein-, Zitronen- oder Essig-Säuren. Die hohe Biegezugfestigkeit qualifiziert den Stein für lange Plattenüberstände bei Kücheninseln. Der dunkle Grundton zeigt Krümel und Mehl deutlicher als helle Sortierungen — eine ästhetische, keine Materialfrage.

Welche Oberflächen gibt es bei Impala?

Standardlieferung in fünf Oberflächen: poliert (klassischer dunkler Glanz mit fast schwarzer Wirkung), satiniert (samtig-matter Charakter, pflegefreundlich), geschliffen C120 (matt, ruhig, alltagspraktisch), Eco Antik (antik-strukturiert mit verwitterter Anmutung — sehr beliebt für historische Pflasterungen) und geflammt + 1× gebürstet (rutschhemmend mit angenehmer Haptik — erste Wahl für Außentreppen und öffentliche Pflasterungen).

Eignet sich Impala für Außenfassaden?

Hervorragend geeignet — gehört zu den weltweit meistverwendeten dunklen Fassadensteinen. Die DIN/EN-bestätigten Werte (Druckfestigkeit 207 MPa, Wasseraufnahme 0,1 %, Frostbeständigkeit) und die hohe Block-zu-Block-Konsistenz machen Impala zur ersten Wahl für anspruchsvolle Außenfassaden, Pflasterungen, Pool-Bereiche und Anwendungen mit Frost-Tausalz-Belastung. Der Stein hat sich an unzähligen Bauwerken in Europa, Nordamerika und Asien über Jahrzehnte bewährt.

Woher kommt Impala?

Impala stammt aus dem Bushveld Igneous Complex in Südafrika — einer der größten magmatischen Schichtintrusionen der Erde, vor etwa 2 Milliarden Jahren entstanden. Die Brüche liegen in der Region um die Stadt Rustenburg in der North-West-Provinz Südafrikas, einer der wichtigsten Bauwerks-Hartstein-Provinzen weltweit. Der Bushveld-Komplex ist gleichzeitig eines der wichtigsten Platinabbaugebiete der Erde.

Inspirationen mit Impala

Projekte, in denen Impala erfolgreich eingesetzt wurde.

Impala Scuro Treppen

Impala Scuro

Kiehlmann Naturstein

Caesarstone 4230 Shitake / Impala Scuro Bäder

Caesarstone 4230 Shitake / Impala Scuro

Kiehlmann Naturstein

Im Bestand prüfen Termin anfragen